Berufskolleg Dinslaken

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Sie trotzten der Vulkanasche – „Nessie“ nicht gesichtet

Dinslaken. Aufgrund der Aktivitäten des isländischen Vulkans konnten die Schülerinnen und Schüler der  „Staatlich geprüften kaufmännischen Assistenten Fremdsprachen“ (3-jährig) ihre Entdeckungsreise durch Schottland erst mit Verspätung starten. Manche bangten auch um die planmäßige Rückreise, aber alle kamen heil und pünktlich wieder zurück.

Im Reiseprogramm standen Führungen und eine zweitägige Entdeckungstour quer durch Schottland bis hin zu Loch Ness. Wer allerdings auf einen kurzen Auftritt von „Nessie“ gehofft hatte, wurde enttäuscht. Aber auch die Stadt Edinburgh hatte einiges zu bieten, gilt sie doch als eine der schönsten Städte Europas. Touristische „Highlights“ wie das Edinburgh Castle, der Palace of Holyroodhouse sowie die „Royal Mile“ (Geschäftsstraßen in der Altstadt) wurden bewundert. Gegenüber dem Palast befindet sich der moderne Bau des schottischen Parlaments: Edinburgh ist nämlich Hauptstadt von Schottland und Parlamentssitz. Besichtigt wurden auch Marktplätze und Aussichtspunkte.

Interessant für die Schülerinnen und Schüler war die Beobachtung der wirtschaftlichen Entwicklung des alten Handelszentrums; der Wandel hin zur Informations-, Bio- und Medientechnologie mit starkem Dienstleistungssektor führt dazu, dass trotz des Rückgangs des Warenumschlags im Hafen die Arbeitslosigkeit erfreulich niedrig ist. Edinburgh gilt heute als Hochburg der Justiz und des Lernens, berühmt sind die jährlichen Festivals in den Bereichen Theater, Film und Musik. Aber auch die Pubs (Gaststätten) wurden „studiert“: Schließlich schrieb auch Joanne Rowling den ersten Band ihrer „Harry-Potter-Reihe“ in einem Pub in Edinburgh!

Da die Resonanz bei den Schülerinnen und Schülern sehr positiv ausfiel, wird eine Klassenfahrt nach Edinburgh vermutlich fest in die Jahresplanung für die 3-jährigen Fremdsprachenassistenten aufgenommen werden, damit auch spätere Klassen im Englischunterricht nicht nur aufgrund von Texten aus Schulbüchern über Edinburgh sprechen müssen, sondern das „Athen des Nordens“ (nach einem Zitat von Theodor Fontane) stattdessen hautnah erleben können.

logo pdf Eine PowerPoint-Präsentation der Schülerinnen und -Schüler ist hier abrufbar
      (be calm: dauert etwas, weil viele Bilder enthalten sind). 

Nessie

Foto: Schülerinnen und Schüler der kaufmännischen Fremdsprachen-Assistenten vor „Loch Ness“, aber ohne Ungeheuer

INFO-BOX: Das Berufskolleg Dinslaken bietet für den Erwerb des Abschlusses „Staatl. gepr. kfm. Assistent/in Fremdsprachen“ eine Berufsausbildung nach Landesrecht. Wer den mittleren Schulabschluss erworben hat, kann einen dreijährigen Bildungsgang besuchen. Zusätzliche Prüfungen ermöglichen den Erwerb des EBC-Gästeführer-Zertifikats sowie der IHK-Abschlüsse „Fremdsprachen-Korrespondent/in“ und „Bürokauffrau/-mann“ (unter bestimmten Voraussetzungen). Die Ausbildung ist förderungsfähig nach BAFÖG. Weitere Informationen gibt es in der Abteilung Wirtschaft und Verwaltung des Berufskollegs Dinslaken, Tel. 02064 39940, und unter www.bk-din.de. Die Anmeldung für das neue Schuljahr ist noch möglich.

 

 

Märchenhaftes Treffen

Am 03. Mai 2010 luden die 22 Schüler und Schülerinnen der Erzieher-Unterstufe im Rahmen des Unterrichtsfaches "Gesundheit und Bewegung" und unter Leitung der Sportlehrerin Tina-Maren Jostes die Kinder des Kindergartens "Düppelpunkt" in die Sporthalle der Schule an der Wiesenstraße ein.

Die Schüler und Schülerinnen hatten eine Bewegungseinheit mit dem Schwerpunkt „Bewegungsgeschichten“ unter dem Thema "Märchenwald" vorbereitet.

Frau Holle, Rotkäppchen und die böse Hexe führten die Kinder durch die verschiedenen zauberhaften Märchen der Gebrüder Grimm.

Der ausgiebige Bewegungsdrang der Kinder wurde an verschiedenen Stationen mit unterschiedlichen Bewegungsgrundformen gestillt: Die goldene Kugel des Froschkönigs wurde gerettet, der Turm von Rapunzel wurde bestiegen und mit Hilfe eines Schwungtuches schüttelte Frau Holle ihre Kissen aus. Dank des Rotkäppchens erhielten die Kinder während der Bewegungsgeschichte Obst zur Stärkung.

Die Kinder des Kindergartens hatten sichtlich Spaß, und auch die anwesenden Eltern und Erzieherinnen verfolgten gespannt das Geschehen.

Die Kriterien für eine Bewegungsgeschichte dieser Art wurden im theoretischen Unterricht ausgearbeitet und erlernt.

Der "Märchenwald" war eine gelungene Aktion für alle Beteiligten und ein guter Einblick für die Schüler und Schülerinnen in ihr zukünftiges Berufsfeld.
Text: Lena Fellner, Lena Erlemann, Nina Teubler (SE29F - Erzieher-Unterstufe)

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Fotos: Tina- Maren Jostes

 

Unterstufe des Wirtschaftsgymnasiums besucht die PricewaterhouseCooper AG am Standort Essen

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Dinslaken/Essen, 15.04.2010. Im Rahmen der Aktion „Dialog mit der Jugend“, die vom Initiativkreis Ruhr organisiert wird, war die WD19D zu Gast bei PricewaterhouseCooper AG (PWC), einer der führenden Wirtschaftsberatungsgesellschaften.

Herr Peter Albrecht, Vorstand bei PWC und Leiter des Standortes Essen, stellte sich den Fragen der Schülerinnen und Schüler. Dabei informierte er nicht nur über sein Unternehmen und das Thema Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung, er gab auch zahlreiche Tipps zur Berufs- und Studienorientierung.

So motiviert, wie die Schülerinnen und Schüler den Besuch im Unterricht vorbereitet hatten, so engagiert, offen und freundlich gingen Herr Albrecht und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf die Fragen ein.

Ein Dank gilt auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Initiativkreises Ruhr, die diesen Besuch so hervorragend organisiert haben.

 

„Rollstuhlprojekt“ am Berufskolleg Dinslaken

Am 24.03.2010 haben die Schülerinnen und Schüler der Sozialhelfer-Unterstufe bereits zum sechsten Mal das sogenannte Rollstuhlprojekt durchgeführt. 

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Vier Gruppen bekamen die Aufgabe, selbstständige Erfahrungen im Umgang mit dem Rollstuhl zu sammeln, indem sie sich auf den Weg zum Centro, zur Innenstadt Wesel, zum Arbeitsamt Wesel bzw. zur Privatwohnung einer Mitschülerin nach Friedrichsfeld  machten.

Abwechselnd ließen sich die Gruppenmitglieder im Rollstuhl schieben und dokumentierten in Schrift und Bild, wie sie sich in die Situation eines Menschen hinein fühlten, der auf den Rollstuhl angewiesen ist. Außerdem wurden die Widrigkeiten des öffentlichen Nahverkehrs aufgedeckt, der in vielen Punkten für Menschen mit Behinderung kein zufriedenstellendes Angebot zur Verfügung stellt.

In der Privatwohnung wurde schließlich aufgezeigt, welche unverzichtbaren Veränderungen in einer normalen Wohnung vorgenommen werden müssten, damit diese von einem Menschen im Rollstuhl selbstständig genutzt werden könnte.

Nachdem die Schülerinnen und Schüler bereits im Unterricht zuvor eigenständige Erfahrungen mit eingeschränkten Sinneserfahrungen (nicht sehen, nicht hören, nicht gehen) gemacht hatten, bildete dieses Projekt den ganztägigen Abschluss der Vorbereitung auf den Umgang mit Menschen, die ein körperliches Handicap haben.

Allen Beteiligten haben die „praktischen Erfahrungen“ sehr viel Spass gemacht (s. Fotos), wobei viele Schülerinnen und Schüler in dieser gespielten Rolle erfahren mussten, dass es zwar hilfsbereite Menschen gibt, aber von vielen Mitmenschen das Gefühl vermittelt wird, mit einem körperlichen Handicap nicht zu den „Normalen“ zu gehören.

 

 

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Am 28.4.2010 fand auf Einladung der Schülervertretung des Berufskollegs Dinslaken in der Sporthalle am Standort Wiesenstraße eine Diskussion mit Politikerinnen und Politikern von 5 Parteien statt, die sich bei der Landtagswahl am 9. Mai um ein Landtagsmandat bewerben. Eine Bilderserie von Christian Drummer.

Die Presse berichtete am 29.4.2010 auf den ersten Seiten des jeweiligen Lokalteils.
Lesen? > Neue Rhein Zeitung > Rheinische Post


 
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